Immuntherapie bei ALL

Phase I/II Studie zur Patienten-individualisierten, basierend auf einer Exom-Sequenzierung Peptidvakzinierung mit adjuvantem GM-CSF Behandlung bei rezidivierter akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL)

Prospective phase I/II study: Patient-individualized peptide vaccination based on whole exome sequencing with adjuvant GM-CSF in children with relapsed acute lymphoblastic leukemia

Rekrutierend

Studienübersicht

Das Ziel dieser klinischen Studie ist es, die Durchführbarkeit und Sicherheit eines individualisierten Peptidimpfungsansatzes bei Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) zu bewerten.

Zu diesem Zweck werden tumorspezifische Mutationen durch vergleichende Exomsequenzierung von Tumor und gesundem Referenzgewebe analysiert.  Die Expression von Varianten wird durch RNA-Sequenzierung weiter validiert. In einem zweiten Schritt werden HLA-bindende (humanen Leukozytenantigen-bindende) Peptide, die aus mutierten Proteinsequenzen stammen, zur Impfung ausgewählt.

Die Peptide werden als Impfungscocktail mit den Adjuvans GM-CSF und Imiquimod über einen Zeitraum von 9 Monaten und insgesamt 16 Impfungen verabreicht. Primäres Ziel ist die erneute Induktion einer spezifischen T-Zellantwort ohne inakzeptable Toxizität und akute GvHD (Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit).

Wichtigste Einschlusskriterien

  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre
  • ALL (T, B, Pro-B, Pre-B oder c-ALL) ≥ CR3 oder ≥ 1 Rückfall nach Stammzelltransplantation (SCT); oder Patienten in ≤ CR2, die SCT erhalten haben, ohne vor oder nach der SCT eine ausreichende molekulare Remission erreicht zu haben (definiert als MRD ≥ 10 ^ -4); oder Patienten mit anfänglich refraktärer Erkrankung zur Standardbehandlung, die mit alternativen Behandlungsoptionen zur Stammzelltransplantation übergehen könnten

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Universitätsklinikum Tübingen

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